» Let's talk about Sex! «
Eine Sexualtherapie/Sexualberatung hilft bei Schwierigkeiten mit dem eigenen Sexualleben oder bei Störungen, die sich im Sexualverhalten und Sexualerleben widerspiegeln.

Sexualtherapie

Sexualtherapie - Wissenschaftlich fundierte Unterstützung für Ihre sexuelle Gesundheit

Im Institut Schwarzl bieten wir professionelle Sexualtherapie für Menschen, die Herausforderungen oder Schwierigkeiten in ihrem Sexualleben bewältigen möchten. Unser Ansatz basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem umfassenden Verständnis für die Vielschichtigkeit sexueller Themen.

Sexuelle Probleme können Ausdruck körperlicher Erkrankungen, psychischer Belastungen oder zwischenmenschlicher Konflikte sein. Ebenso können sie durch destruktive Beziehungsdynamiken oder gesellschaftliche Tabus verstärkt werden. Sexualtherapie zielt darauf ab, diese Zusammenhänge zu verstehen und individuelle Lösungswege zu entwickeln.

Warum Sexualtherapie?

Viele Menschen scheuen sich, über sexuelle Probleme zu sprechen, aus Angst, Scham oder Unsicherheit. Dabei sind diese Herausforderungen keineswegs ungewöhnlich und betreffen Menschen aller Altersgruppen und Lebenssituationen. Eine frühzeitige therapeutische Begleitung kann helfen, die Ursachen zu klären und Wege zu einem erfüllteren Sexualleben zu eröffnen.

Nach dem Ausschluss organischer Ursachen bietet die Sexualtherapie einen geschützten Rahmen, um individuelle Anliegen zu besprechen. Ziel ist es, gemeinsam Strategien zu entwickeln, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Lebensumstände zugeschnitten sind.

Welche Themen werden behandelt?

Die Sexualtherapie im Institut Schwarzl deckt eine Vielzahl von Themen ab, darunter:

Sexuelles Erleben und Verhalten
• Lustlosigkeit oder Hypoaktives sexuelles Verlangen
• Sexuelle Aversionen und Blockaden
• Orgasmusstörungen (z. B. Anorgasmie, Anejakulation)
• Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (z. B. Dyspareunie, Vaginismus)

Physische und psychische Ursachen
• Erektile Dysfunktion
• Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)
• Nachorgastische Beschwerden (z. B. depressive Verstimmungen nach dem Orgasmus)

Sexuelle Orientierung und Identität
• Unsicherheiten bei der sexuellen Orientierung
• Herausforderungen in Bezug auf die Geschlechtsidentität (z. B. Transidentität)

Sexuelle Vorlieben und Neigungen
• Umgang mit besonderen Präferenzen (z. B. Fetischismus)
• Konflikte in der Partnerschaft aufgrund von sexuellen Vorlieben
• Vorlieben mit rechtlichen oder sozialen Implikationen

Suchtverhalten
• Sexsucht (Hypersexualität)
• Pornosucht oder exzessiver Konsum von erotischen Inhalten

Die Sexualtherapie hilft bei Schwierigkeiten im eigenen Sexualleben oder bei Störungen mit Krankheitswert, die sich im Sexualverhalten und im sexuellen Erleben äußern. Sexuelle Probleme können ebenso Symptom einer körperlichen oder psychischen Erkrankung sein, wie auch die Folge sozialer Konflikte und einer destruktiven Beziehungsdynamik.
Sexuelle Probleme sind keineswegs etwas Ungewöhnliches.

Viele Betroffene verzichten aus Scham oder Angst auf eine gründliche Abklärung eines Problems. Um aber das Problem nicht jahrelang zu ignorieren und zu warten „bis es schon wieder von selber weggeht", empfiehlt es sich, es ernst zu nehmen und sich externe Unterstützung zu holen. Nach Ausschluss von organischen Ursachen ist es ratsam, eine Sexualtherapie zu machen.

Alles bleibt unter uns

Schweigepflicht

Psychotherapeuten sind Dritten gegenüber zu Verschwiegenheit verpflichtet. Gemäß § 15 Psychotherapiegesetz: "Der Psychotherapeut sowie seine Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet." Auch Angehörige und Ärzte erhalten keinerlei Auskünfte über die Psychotherapie, sofern Sie dies nicht ausdrücklich wünschen. Sollte in Einzelfällen eine Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ärztin nötig sein, werden Sie um eine schriftliche Entbindung der Schweigepflicht gegenüber der konkreten Person gebeten.