» Alleine komme ich da nicht raus. «
Psychotherapie soll dazu beitragen, psychische Störungen mit Krankheitswert zu lindern oder zu heilen.

Psychotherapie

Psychotherapie ist ein evidenzbasiertes Verfahren zur Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen. Sie bietet die Möglichkeit, das eigene Leben zu reflektieren, belastende Erlebnisse aufzuarbeiten und neue Perspektiven für mehr Zufriedenheit, Erfolg und Lebensqualität zu entwickeln.

Im Zentrum der psychotherapeutischen Arbeit steht die Veränderung und Bewältigung individueller Herausforderungen. Diese basiert auf einem vertrauensvollen Dialog zwischen Therapeutin und Patientin. Psychotherapie ist ein dynamischer Prozess, der darauf abzielt, die psychische Gesundheit nachhaltig zu fördern und individuelle Entwicklungsziele zu erreichen.

Was leistet Psychotherapie?

Als Psychotherapeut*in unterstütze ich Sie dabei, seelische Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Gemeinsam erarbeiten wir Ansätze, um:
• Psychische Beschwerden zu identifizieren: Belastungen der Gegenwart erkennen und systematisch aufarbeiten.
• Vergangene traumatische Erfahrungen zu verarbeiten: Schmerzliche Erlebnisse anzunehmen und neue Wege zu finden, damit umzugehen.
• Konflikte zu lösen: Beziehungen zu reflektieren und eine nachhaltige Konfliktbewältigung zu ermöglichen.
• Handlungsfähigkeit zu stärken: Strategien zu entwickeln, um in belastenden Situationen konstruktiv zu agieren.

Jeder Mensch ist einzigartig. Daher verstehe ich es als meine Aufgabe, Sie dabei zu unterstützen, Expert*in für Ihre eigene Lebenssituation zu werden. Freiwilligkeit und Eigenverantwortung sind hierbei essenziell, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.

Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist ein empirisch belegtes Verfahren, das sich auf die Analyse und Veränderung von Denkmustern und Verhaltensweisen konzentriert. Sie basiert auf einem kooperativen Ansatz, bei dem im Erstgespräch Problemfelder identifiziert und individuelle Therapieziele formuliert werden.

Ziele der Verhaltenstherapie
• Veränderung von unerwünschten Verhaltensmustern durch Erlernen neuer Strategien.
• Förderung aktiver Mitarbeit: Die erlernten Ansätze werden in Form von Hausübungen in den Alltag integriert.
• Analyse und Modifikation dysfunktionaler Denk- und Verhaltensmuster.

Nach einer umfassenden Problemanalyse wird das für Sie geeignete Therapieverfahren ausgewählt. Dabei steht Ihre aktive Teilnahme im Mittelpunkt, um eine nachhaltige Verbesserung Ihres Wohlbefindens zu erzielen.

Anwendungsbereiche der Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist für Menschen jeden Alters geeignet, einschließlich Kinder und Jugendliche. Sie wird auch als kognitive Verhaltenstherapie bezeichnet, da sie darauf abzielt, dysfunktionale Gedankenmuster zu erkennen und zu verändern.

Ablauf der psychotherapeutischen Sitzungen

Die Behandlung erfolgt strukturiert und individuell angepasst:
• Regelmäßige Sitzungen: In der Anfangsphase finden die Sitzungen in der Regel wöchentlich statt, um eine kontinuierliche therapeutische Arbeit zu gewährleisten.
• Flexibilität in der Frequenz: Mit Fortschreiten der Therapie können die Abstände zwischen den Sitzungen an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
• Emotionale Erlebnisse als Teil des Prozesses: Unerwartete oder intensive emotionale Reaktionen sind häufig Teil der Therapie und tragen zur Verarbeitung und Zielerreichung bei.

Psychotherapie ist kein beiläufiger Austausch, sondern ein zielgerichteter Prozess. Die Dauer der Therapie variiert je nach Schwere der Problematik, Ihrer persönlichen Zielsetzung und Motivation. Diese wird individuell mit Ihnen abgestimmt.

Wann ist Psychotherapie sinnvoll?

Psychotherapie ist angezeigt, wenn:
• Persönliche oder familiäre Probleme Ihre Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen.
• Dysfunktionale Bewältigungsstrategien wie Alkoholmissbrauch oder Überessen eingesetzt werden.
• Berufliche, soziale oder private Herausforderungen über einen längeren Zeitraum bestehen und keine Besserung eintreten.

Der erste Schritt ist die Anerkennung der eigenen Belastung und das Eingeständnis, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Bei welchen Erkrankungen beansprucht man Psychotherapie?

Psychotherapie hat sich bei der Behandlung einer Vielzahl psychischer Erkrankungen als wirksam erwiesen, darunter:
• Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
• Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
• Affektive Störungen (z. B. Depression, bipolare Störungen)
• Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
• Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Symptomen
• Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
• Entwicklungsstörungen und Intelligenzstörungen
• Verhaltens- und emotionale Störungen bei Kindern und Jugendlichen
• Organische, einschließlich symptomatischer, psychischer Störungen


Ihr Weg zur psychischen Gesundheit

Das Institut Schwarzl bietet einen professionellen, vertrauensvollen Rahmen, in dem Sie über Ihre Anliegen sprechen und nachhaltige Lösungen entwickeln können. Unser evidenzbasierter Ansatz kombiniert wissenschaftliche Erkenntnisse mit individueller Begleitung, um Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Alles bleibt unter uns

Schweigepflicht

Psychotherapeuten sind Dritten gegenüber zu Verschwiegenheit verpflichtet. Gemäß § 15 Psychotherapiegesetz: "Der Psychotherapeut sowie seine Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet." Auch Angehörige und Ärzte erhalten keinerlei Auskünfte über die Psychotherapie, sofern Sie dies nicht ausdrücklich wünschen. Sollte in Einzelfällen eine Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ärztin nötig sein, werden Sie um eine schriftliche Entbindung der Schweigepflicht gegenüber der konkreten Person gebeten.